Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld

26.01.2018

 

Wenn man in unserem sogenannten Sozialstaat sieht, wie gerade die Alten behandelt und abgezockt werden, bekommt man schon mal die Pimpernellen (ihr kennt den Ausdruck). Auch nachvollziehbare praktikable Vorschläge werden im Beamtenmief erstickt. Es fehlt bezahlbarer Wohnraum. Die Experten, die sich  meistens auch noch im Alter eine große Wohnung leisten können und kaum nachvollziehen können, was es heißt, aus seiner Wohnung ausziehen zu müssen, da man sich als Rentner die Miete nicht mehr leisten kann, suchen nach Lösungen. Na, da sind wir doch mal gespannt.

Bekannte von Dirk und Susanne wollten nicht aus ihrer vertrauten Umgebung und hatten vor, ihr altes Haus – wie bei uns – als Haupt-Gemeinschafts-Haus zu nutzen. Eine kleine Wohnung in der 1. Etage wäre dann an eine Haushälterin zu vermieten. Im großen Garten sollten – auch wie bei uns – vier Wohneinheiten entstehen. Sie bekommen keine Baugenehmigung. Würden sie alles abreißen und neu bauen, sei das kein Thema. So nach dem Motto: „reißen sie doch ihren ollen Schuppen ab, setzen auf ihr Grundstück einen modernen Komplex, der kann ja durchaus barrierefrei sein. Bei der Wohnungsnot und den Mietpreisen können sie nur Gewinn machen. Gehts noch, irgendwann ist man froh, dass man über die Runden kommt und bis auf ein paar Wehwehchen seinen Lebensabend genießen kann. Wer dann immer noch hinter dem Mammon herjagt, geht evtl. von einem zweiten Leben aus und trifft Vorsorge.

Wer kann das bezahlen, wer hat soviel Geld? ist dann kein lustiger Schlager mehr. Frag mal mit über 60 nach einem Kredit. Da fängt sogar der humorloseste Banker mitleidig an zu grinsen. Zudem, vielleicht will man gar nicht in einem modernen Wohnkomplex wohnen, sondern einfach unter altem Baumbestand vor seiner bescheidenen Wohneinheit sitzen und in einem alten Haupthaus, welches schon über Jahre zu seinem Leben dazugehörte, mit Freunden und WG-Mitgliedern die Restlaufzeit genießen. Wer bis zu seinem 60. Lebensjahr keinen großen Luxus gebraucht hat, wird ihn auch dann nicht vermissen.

So, ab und zu darf man sich auch mal ärgern liebe Freunde. Gestern Abend haben wir uns über die ständigen Wiederholungen zum Fernsehprogramm ausgelassen. Zudem laufen  auf fast allen Programmen Krimis. Später am Abend wird dann eine „Expertenrunde“ gesendet, die einhellig feststellt, dass die Gewaltbereitschaft zugenommen hat. Wie krank ist das denn. Kommentar meines Mannes: „Schon früher hieß es, gib dem Volk Brot und Spiele, heißt jetzt übersetzt: Dumpinglöhne und Krimis“. Als Krönung kam dann von unserem Paul: „Man müßte alles positiv sehen, wenn wir alle dement sind, ist jeder Film, den wir vorher schon 20 mal gesehen haben, wieder ein einmaliges Vergnügen. Na, vielen Dank auch. Aber, es gibt ja immer noch amüsante Bücher, z.B. „Die fidele Alten-WG in Laboe“, ha, ha, ha

So liebe Freunde. Ab und zu wird auch mal gemeckert, erhaltet euch trotzdem die positive Sichtweise in Bezug auf Gründung einer WG.

Herzliche Grüße und bleibt gesund Eure fidele WG

 

 

 

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