Ein Bollerwagen für die Rente?

29.04.2017

Hallo liebe Leser

Es gibt genug Mist auf dieser Welt, daher wollte und werde ich auch weiterhin meinen Blog positiv bestücken. Das heißt u.a. auch keine politischen Kommentare. Doch manchmal platzt nicht nur unserem Paul der Kragen, wenn man sieht, wo für viele die Reise hingeht.

Änne, unsere Haushälterin, erzählte uns von ihrer Freundin. Diese Freundin hat zwei kleine Kinder, ist geschieden und arbeitet als Krankenschwester im Schichtdienst in einem Krankenhaus in Kiel. Wenn diese Freundin ihre Mutter nicht hätte, wüßte sie gar nicht wie sie über die Runden kommen sollte.

Die Mutter muss allerdings ihre kleine Rente mit zwei Putzstellen aufbessern.

Als Paul das hörte, kam wieder sein Lieblingsthema „die Flüchtlingspolitik“ auf den Tisch. Er ist in der Beziehung gut informiert. 21,3 Milliarden hat der Bundeshaushalt 2016 ausgegeben und für 2017 sind weitere 21,3 Milliarden für Flüchtlinge eingeplant. Als Deutscher kannst du hier dein Leben lang arbeiten. Wenn deine Firma pleite geht und du bist erst 55 kannste dich nach einem Jahr Arbeitslosenhilfe auf Harz4 freuen. Wenn dann endlich die Rente ansteht, hast du hoffentlich soviel Geld gespart, dass du dir einen Bollerwagen leisten kannst,  um die Pfandflaschen besser transportieren zu können, die du dann sammeln mußt, um deine Rente aufzubessern.

Wenn du dann wirklich am Ende bist, kannste im Altenheim Platz nehmen. Dann bezahlt der Staat bis zu 4.500 Euro monatlich für die arme Sau, es sei denn, du hast noch was, z.B. ein kleines mühsam erarbeitetes Haus, dass wird dann vorher einkassiert. Und dann kam noch: Ich könnte kotzen!!! Paul ist bei dem Thema kaum zu bremsen. Das beste ist dann immer nur durchnicken, ansonsten kann das sehr persönlich werden.

Na ja, so gesehen, die Fakten sprechen für sich. Viele haben heute schon mehrere Jobs um überhaupt die Miete zahlen zu können.

Da sind wir wieder bei unserem Thema “ Wohngemeinschaft“.

Änne erzählte weiter, dass ihre Freundin, angespornt durch unsere Wohngemeinschaft, eine Lösung gefunden hat. Ihre Mutter hat jahrelang bei einer älteren kinderlosen Lehrerin geputzt und es hat sich ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Von dieser Lehrerin, die ein großes Haus geerbt hat, kam der Vorschlag eine Wohngemeinschaft zu bilden. Noch in diesem Jahr wird die Freundin mit ihrer Mutter und den beiden Kindern dort einziehen.

Sie sehen unser Beispiel macht Schule. Ist egal in was für einer Zusammensetzung. Man muss sich nur mögen und sich über die Vorteile immer wieder im klaren sein. Wie oft hört man oder hat es selber schon gesagt: wenn ich viel Geld hätte, wenn ich im Lotto gewinnen würde ja dann…….

Also finanziell ist so eine Wohngemeinschaft mit Sicherheit ein Vorteil und schon mal ein Schritt in die richtige Richtung und nicht in die Einsamkeit, da ein Miteinander in den meisten Fällen ein Gewinn sein kann.

Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund und guter Dinge

Ihre fidele WG aus Laboe

 

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