Drei Hunde und eine Katze in unserer Wohngemeinschaft

18.03.2017

Skipper (Berner Sennenhund) Puschel (Yorshire) Iwan (Münsterländer) und Fritzi (Hauskatze) gehören auch zu unserer Wohngemeinschaft.

Wir sind mit Skipper gesegnet. Skipper hat sich bei uns zu einem Hütehund entwickelt. Wenn sich mal einige von uns entschlossen haben, eine Strandwanderung zu unternehmen, ist es Skipper, der alle zusammenhält. Es ist kaum möglich, das einige etwas weiter zurückbleiben. Skipper rennt dann so lange bellend um die hinteren herum, bis diese die vorhergehenden wieder erreicht haben. Es nützt dann nichts, wenn Paul schreit, kann mal jemand dem blöden Köter klarmachen kann, dass wir nicht seine Schafe sind.

Skipper hat eine Schwäche. Er ist total verfressen. Das geht so weit, dass er kurzerhand mich gegen unsere Haushälterin Änne eingetauscht hat. Sobald er gemerkt hat, dass Änne das Regime über Küche und Kühlschrank hat, war ich abgemeldet. Da er bei Änne nicht in die Küche darf, liegt er mit seinem dicken Hintern im Flur, den Kopf zwischen seinen Vorderfüßen direkt im Türrahmen zwischen Flur und Küche und lässt Änne nicht mehr aus den Augen. Ab und zu stöhnt oder seufzt er leise, damit Änne auf alle Fälle mitbekommt, dass er noch da ist.

Paul, der das trietzen nicht sein lassen kann, fragt in der morgendlichen Frühstücksrunde: „Ist hier jemand der gerne ein Butterbrot mit Leberwurst mag?“ Bei dem Satz jault Skipper was das Zeug hält und Änne schimpft mit Paul, dass er jetzt dem Hund ein Brot schmieren soll.

Paul, bei dem in jungen Jahren die Jäger die größten Tickmänner (seine Wortwahl) waren, hat dann selber einen Jagdschein gemacht und sich einen wunderschönen Münsterländer zugelegt. Sein Iwan ist super ausgebildet und natürlich ein begeisterter Jäger. Bei seinem Herrchen hat sich der Jagdeifer gelegt. Unsere Enkelkinder verstecken alle möglichen Sachen und Iwan apportiert alles wieder herbei.

Susanne und Dirk haben einen frechen Kater der Fritzi heißt. Auf den Punkt gebracht. Friede, Freude Eierkuchen ist nicht mit Fritzi. Wenn Fritzi in unserem Innenhof liegt- bevorzugt auf dem Springbrunnen – verkrümmeln sich unsere Hunde.

Silke, die Tochter von Susanne und Dirk hat ihre Eltern besucht und den kleinen Yorshire Terrier Puschel mitgebracht. Der erste Eindruck von Puschel, niedlich mit seiner rosa Schleife? Der kleine Puschel stand vor uns. Paul ist in schallendes Gelächter ausgebrochen und gluckste nur, nein, oh nein, der Köter sieht aus wie eine Klobürste mit Schleifchen. Sogar unser Skipper hielt den Kopf schief, als wenn er sagen wollte, was ist das denn. Trotzdem freundeten Puschel und Skipper sich schnell an. Silke wollte den Puschel nur mal kurz ihren Eltern vorstellen (das heißt, eigentlich habe ich keine Zeit, könnt ihr den nehmen, bei euch hat er es gut).

Kater Fritzi war damit nicht einverstanden. Puschel ist dann bei Maren und Holger eingezogen. Holger und Maren haben keine Kinder und wollten eigentlich auch nie ein Haustier. Jetzt ist es für sie ganz selbstverständlich, dass unsere Kinder und Enkelkinder sie in allem mit einbeziehen und einen Hund haben sie jetzt auch noch. Erst durfte Puschel nicht auf das Sofa, jetzt liegt er bei ihnen im Bett – aber nur auf seiner Decke am Fußende – (Na ja,wollen wir mal glauben). Da Skipper und Puschel sich angefreundet haben, darf dieser auch unsere Änne vom Flur aus beobachten. Jetzt liegen beide im Eingangsbereich der Küche und lassen Änne nicht aus den Augen.

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