Das Haus in der Nähe von Cuxhaven und ihre WG-Bewohner

22.05.2017

Hallo liebe Leute.

Na, auch schon Pläne für eine WG mit Freunden, Bekannten, Familienangehörigen oder zukünftigen Freunden in Arbeit?

Ich hatte Ihnen von den vier Personen erzählt, die in der Nähe von Cuxhaven ein Haus mit einem sehr großen Grundstück gemietet und eine Wohngemeinschaft gegründet haben.

Monika (sehr kleine Rente), Dieter (Grundsicherung), Gertrud (gute Rente) und Josef (?).

Sie sind bereits eingezogen. Gertrud und Josef waren Arbeitskollegen und haben vorher in München gewohnt. Monika und Dieter kannten sich aus Oldenburg.

Wie berichtet hat Dieter, der Künstler, das Haus gefunden. Er hat uns (er ist ein Freund von unserem Holger) vor einigen Tagen besucht und berichtet, dass Monika eine sehr herzliche Person sei und immer mit allem einverstanden ist. Ihre ältere Schwester Gertrud kommt aus dem Bankgeschäft, die ließe sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen. Er hätte zunächst Bedenken gehabt, ob das wohl mit ihm und Gertrud klappen könnte. Der Arbeitskollege von Gertrud hat auch nicht das meiste zu melden und würde meistens durchnicken wenn Gertrud irgendwas für richtig befindet. Da das Grundstück so groß sei, hätte er Dieter den Vorschlag gemacht, Schafe anzuschaffen, das würde seinem American Shepherd bestimmt auch gefallen. Boo, da hat die sich aufgeregt, sie wollte in ihrem Alter keine Ranch mehr bewirtschaften und so groß sei das Grundstück auch nicht, da würde sein Hund die Schafe nur zu Tode hetzen. Hund und Katze sei ok aber Schafe. Zudem wovon wollte er die bezahlen. Er müßte auch Tierarztkosten einkalkulieren. Dieter hat in seinem Leben nie viel einkalkuliert. Bis jetzt meint er (bis auf kleine Ausnahmen) habe er immer alles richtig gemacht. Man könne sowieso nicht alles planen. Der ehemaliger Arbeitskollege von Gertrud,  Josef war jedoch zu seiner Überraschung ganz begeistert und wollte sich an den Kosten beteiligen. Das sei die erste Bewährungsprobe für ihre Wohngemeinschaft gewesen. Gertrud sei überstimmt worden und eigentlich ganz ok, sie hat das meiste Geld und wollte jetzt sogar die Schafe bezahlen. Geizig sei die nicht. So wie es aussieht, gibt es demnächst auch noch einen Hühnerstall. Dieter machte einen sehr zufriedenen Eindruck. Bin gespannt, wie es da weitergeht.

Bei Susanne und Dirk ist ihr Sohn Jörn – ohne seine Freundin – für einige Tage auf Besuch. Paul und Gudrun freuen sich auf ihre Tochter Beate, die zum Wochenende ihre Eltern besuchen wollte. Gudrun hat nur gesagt:“Nachtigall ick hör dir trapsen“ Susanne hat von ihrer Tochter Silke gehört, dass sich ihr Bruder Jörn von seiner chaotischen Freundin verabschiedet haben soll. Die hätte zum Schluß vor nichts mehr zurückgeschreckt, ihn beklaut und dann noch gesagt: „Schatzi, was dein ist, sollte auch meins sein. Das hat Jörni wohl etwas anders gesehen. Sie hat ihn andauernd in der Kanzlei angerufen oder Nachrichten geschickt und ihn mit ihren Eifersuchtsszenen die Hölle heiß gemacht. Irgendwie ist ihm die Beziehung über den Kopf gewachsen und hat ihn dermaßen unter Stress gesetzt, dass er schon bald eine Notwendigkeit darin gesehen hat, sich jeden Abend die Birne zudröhnen zu müssen. Das wäre nicht seine Vorstellung von einer harmonischen Beziehung. Na ja, er ist noch jung. Zumindest weiß er schon mal, was er nicht mehr will.

Und liebe Leser wie sieht es aus? schon konkrete Zukunftspläne bezüglich einer WG?

Diese Seite erfährt wachsenden Zuspruch. Darüber freue ich mich sehr. Offensichtlich ist es ein Anliegen vieler, später nicht in einem Altenheim zu landen oder die Pflege ihrer Kinder in Anspruch zu nehmen. Kinder, die dann irgendwann auf dem Zahnfleisch gehen. Gehe mal davon aus, dass gerade die, die in den Pflegeberufen arbeiten, wissen was es heißt mit wenig Geld, wenig Personal und Schichtdienst, Einsatz bis zum letzten zu absolvieren und dann evtl. auch noch von neunmalklugen Angehörigen angefegt zu werden. So muss auch mal gesagt werden.

Ihnen noch viele schöne Momente verbunden mit positiven Gedanken

Ihre fidele Alten-WG aus Laboe

 

 

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