Alten-Wohngemeinschaft auf später verschieben

26.01.2017

 

Viele fühlen sich auch mit über 80 noch ganz wohl in ihrer Umgebung. Es geht auch gar nicht darum, dass jetzt jeder unbedingt so einer Wohngemeinschaft beitreten sollte. Es gibt durchaus immer noch super Familienstrukturen, die sich abwechselnd bis zum letzten Atemzug liebevoll um ihre alten Eltern kümmern. Rentner, die ihre Befriedigung in der ständigen Betreuung ihrer Enkelkinder finden.

Oft hören wir den Satz: So eine Altenwohngemeinschaft wäre „später“ auch etwas für mich, da ich ansonsten wahrscheinlich in einem Altenheim lande. Später? wann?

Die Antwort: „wenn ich nicht mehr alleine klar kommen sollte. Jetzt fühle ich mich noch ganz wohl und möchte nichts verändern“

Da machen viele einen Denkfehler. So eine Wohngemeinschaft wie wir sie praktizieren, sollte nicht als Notlösung, Altenheim oder Vorstufe zum Friedhof gesehen werden, sondern als eine gute wirtschaftlich günstige Herausforderung.

Die wirtschaftlich günstige Herausforderung sei so erklärt.

Sie haben z.B. ein Reihenhaus.Das wird verkauft und sie investieren das Geld in Ihre neue Wohneinheit. Mit beispielsweise 8 Personen, ist es kein Thema eine Hausangestellte zu finanzieren. Diese Person ist auch in der Lage, falls nötig, den Einsatz des ambulanten Pflegedienstes zu beaufsichtigen.

alternativ:

Ein Heimaufenthalt ist unumgänglich. Von jetzt auf gleich werden Sie in eine andere Umgebung untergebracht. Sie müssen Ihr Reihenhaus verlassen. Es muss verkauft werden, da sie ansonsten die hohen Heimkosten nicht aufbringen können. Zur Zeit kostet ein monatlicher Heimaufenthalt ca. 4500 Euro.

Also, warum soll man beizeiten nicht umdenken und seinen Besitz, den man liebevoll Jahre gehegt und gepflegt hat gut anlegen und nicht abwarten, bis er jeden Monat mit einem Altenheimkostenaufenthalt dahinschmelzt.

Das wichtigste jedoch ist, Ich bin in meiner neuen selbstgewählten und selbst finanzierten Umgebung heimisch geworden.

 

 

 

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