Alleinerziehend – einmal bitte alles

07.07.2018

Alleinerziehend „einmal bitte alles“ kann heißen: Miete kaum bezahlbar, Nebenjobs, die Kinder und man selber im Dauerstress. Es kann auch anders funktionieren. Inspiriert durch unsere WG bekommen wir viele Rückmeldungen von unseren Kindern und deren Freundes- und Bekanntenkreis, wie man unser Konzept auch schon in jungen Jahren umsetzen kann.

Jörn, der Sohn von Dirk und Susanne war letzte Woche da und berichtete von einer WG, die sich wie folgt zusammensetzt: 2 Frauen, 4 Kinder, einem Paar (zwei Männer) und der Mutter einer der zwei Männer. Einer der beiden Männer hat ein sehr altes Haus mit einem großen Grundstück geerbt. Seine Mutter hat ihr Haus verkauft und in diese neue WG investiert.

Jörn war ganz begeistert. Das läge zwar alles in der Pampas, aber Beate (die beiden sind jetzt tatsächlich ein Paar) und er überlegen, auch so eine WG jetzt schon zu gründen und nicht erst im Alter mit anderen zusammen zu ziehen.

Diese WG habe es fast genau so gemacht wie ihr „DIE ALTEN“. Das alte Haus sei entkernt worden. Da gäbe es jetzt eine sehr große Wohnküche, einen Vorratsraum, ein Bad und ein Zimmer (für eine evtl. spätere Pflegekraft). Angebaut wurden 4 Wohneinheiten. Alle mit eigenem Bad und kleiner Wohn-Küchenzeile. Zudem hat jeder ein eigenes Zimmer – auch die Kinder. Das was unsere Änne bei uns macht, hat in der WG die Mutter übernommen. Die beiden alleinerziehenden (sind sie jetzt nicht mehr) Frauen hatten kein Geld um zu investieren. Zunächst wurde eine Mietzahlung überlegt. Jetzt haben sie sich aber auf einen Mietkauf geeinigt. Es wurden evtl. Streitpunkte (falls ein Partner dazukommen sollte usw.) klar angesprochen und vertraglich geregelt. Sogar die Sache mit den Essenmarken wurde übernommen. Die Mutter, eine kreative Person und begeisterte Pferdenärrin, war die treibende Kraft (nachdem sie unser Buch „Neues von der jungen Alten-WG aus Laboe“ gelesen hat – ha, ha, ha ein bißchen Werbung muss sein).

So liebe Leute. Die Gesellschaft verändert sich und unser Land ist voller alter Häuser und großer Grundstücke die nur auf neue Wohnprojekte warten. Weg vom Konsumstress und die Natur wieder genießen. Die selbstgezüchteten Tomaten schmecken bestimmt besser als die aus dem Supermarkt.

Liebe herzliche Grüße und bleibt gesund Eure fidele Alten-WG

 

 

 

 

Kommentare